
Ausprobiert und es funktioniert - jetzt ist es Ritual - In der Literaturwelt kommt man in Sachen Rhetorik nicht an Matthias Pöhm vorbei. Matthias Pöhm gibt haufenweise Tipps, wie eine Präsentation, eine Rede oder ein normales Meeting richtig LEBENDIG und WERTVOLL wird. Wenn man nur ein paar Techniken in die Praxis einfliesen lässt, können Sie das langweiligste Thema der Welt präsentieren und niemand verlässt den Raum.Dabei muss man nur aufpassen, dass man nicht überheblich und besserwisserisch wirkt, sondern dass man Ihre Leidenschaft in das vortragende Thema erkennt.Das Buch ist wie ein virtueller Supermarkt an Rhetorikmöglichkeiten (v.a. für Flipchart). Da nicht alle Techniken vielversprechend sind, greift man halt nur bei den besten Techniken zu. Wenn jemand mit dem Finger auf jemanden zeigt (Frontseite), zeigt er gleichzeitig mit ein paar Finger auf sich selbst - manchmal erkennt man auch Selbstdarstellung im Buch.Fazit:Sie werden definitiv ein besserer Redner und damit hat das Buch den Zweck erfüllt (daher 5 tolle Sterne).
Viel Lärm um Nichts - Die Frage kann nicht lauten, Powerpoint ja oder nein, sondern Powerpoint ja - aber wie. Ich arbeite seit Jahren im Seminarberich mit Beamer und Powerpoint und habe nur sehr gute Erfahrung mit diesem Medium. Das Buch von Matthias Pöhm zu diesem Thema ist langweilig und strotzt so sehr von Selbstbeweihräucherung, dass es schon peinlich ist. Wolfram Meinert
Wenn man die dogmatischen Aussagen ein bisschen überliest, ist es super! - Ich präsentiere nun schon seit Jahren mit Powerpoint - und in 99% gibt es auch keine andere Wahl, die Kombination Powerpoint + Beamer wird erwartet. Insofern gingen Matthias Pöhms Ideen vom Flipchart statt Beamer bei mir erstmal ins Leere, und ich hätte das Buch um ein Haar weggelegt - schließlich kann ich nun mal technische Sachverhalte nur sehr aufwändig live malen, wie Hr. Pöhm das propagiert. Aber bei näherem Hinsehen kann man viele seiner Tipps hervorragend einbauen, und zwar in jedes für eine Präsentation benutzte Medium, und ganz besonders auch in Powerpoint. Zum Beispiel beschreibt er sehr gut, wie man Zahlenvergleiche beeindruckend darstellt und die Spannung dabei gezielt aufbaut. Er benutzt dazu ein Flipchart und unter anderem die Führung des Stifts, aber mit einer Powerpoint-Animation klappt es genauso - und man kann die Spannung sogar ganz in Ruhe vorher planen, prima! Zusammen mit den vielen anderen Tipps zur Rhetorik wird daraus ein super Ratgeber für jegliche Art von Präsentation, da hätte er die ganze dogmatische Powerpoint ist doof!-Rahmenhandlung auch ein bisschen neutraler halten können. Daher nur die 4 Sterne, aber wertemäßig 5.
Ein interessantes Buch - Wenn man wie ich Präsentationen bei Prüfungen bewerten muss, kann man Power-Point nicht mehr sehen. Ein mehr oder weniger bunter Text wird projiziert und dann mehr oder weniger einförmig heruntergelesen. Meine Professorenkollegen favorisieren bei Seminarvorträgen diese Technik und entlassen dann die armen Studenten mit diesem Können in den Beruf. Dass das nicht bis zum Nimmerleinstag so weitergeht, können Bücher, wie das von PÖHM ändern. Und dafür kann es nur Lob geben.
Interessantes Buch zum Thema Präsentation - mit Mängeln - Dieses Buch hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Einerseits sind viele der Tipps und Anregungen im Buch gut, einfallsreich, und auch ausreichend überraschend, um dieses Buch loben zu können. Übrigens hat dieses Buch fast nichts mit der Frage pro oder contra PowerPoint zu tun - auch wenn das hier von Rezensenten immer wieder fälschlich nachgeplappert wird. Vielmehr macht Pöhm einfach vernünftige Vorschläge dazu, wie man Wirkung erzielen und maximieren kann. Wir alle wissen, dass PowerPoint dazu eigentlich nicht taugt. Und so erläutert Pöhm vernünftige Techniken, wie man ohne auskommen kann. All das ist ok. Das Problem an diesem Buch nun ist der - man kann das gar nicht anders ausdrücken - schlampige Stil. Nicht nur ersticken ganze Kapitel und Schlussabschnitte in Eigenwerbung. Auch die penetrant und eigentlich arg dümmlich eingestreuten Selbstbeweihräucherungen nerven. Punkt. Hinzu kommen originär stilistische Peinlichkeiten. Da werden Listen mit nervtötenden Widerholungen und noch dazu wiederholten sprachlichen Fehlern versehen. Da verwechselt Autor Pöhm (bzw. wohl eher seine Ghostwriterin) die Begriffe Brillant und Diamant (autsch!) - und von der Formulierung her sind viele Stories und Anekdoten einfach grottenschlecht erzählt. Das wiederum scheint auf Pöhm zurück zu gehen - auf seinem Website finden sich nämlich auch derartige stilistische Macken. Alles in allem ein Buch, das das Geld wegen der doch recht zahlreichen guten Anregungen wert ist, das aber in weiten Teilen unglaublich schlecht redigiert und getextet wurde. So gebe ich 3 Sterne.